Hannu Salonen
Hannu Salonen wurde in Pori, Finnland 1972 geboren. Mit 16 gründete er einen Verein, um seine ersten Kurzfilme zu produzieren. Nachdem er Ende Achtziger ein Jahr in den USA verbracht und die Kallio Oberstufe für darstellende Künste in Helsinki abgeschlossen hatte, bekam er einen Studienplatz an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.
Nachdem er sich bereits in seiner Jugend dem Studium der chinesischen Kampfkünste gewidmet und einige Zeit in China verbracht hatte, gewann er 1997 in Belgien die offene Europameisterschaft in der Disziplin „Südsäbel“ (Nan Dao) und wurde dritter in „Südfaust“ (Nan Quan). Mit seinem prämierten Kurzfilm „Moments in Monochrome“ ebnete er seinen Weg zum seinem Abschlussfilm „Downhill City“, der u.a den Preis „Bester Europäischer Debütfilm“ in Angers, Frankreich gewann.
Seitdem hat Salonen über ein Dutzend Fernsehfilme realisiert, mit Abstand die meisten davon Tatorte. Mit dem Tschetschenen-Drama „Vasha“ schaffte Salonen den Sprung zum zweiten Kinofilm, diesmal in englischer Sprache.
Salonen ist Vater zweier Töchter und lebt am Bodensee.
